Glossar – Chemie-Fachbegriffe A–Z Re:aktiv | 8. Klasse

Glossar

Alle wichtigen Chemie-Fachbegriffe aus den 6 Kapiteln, alphabetisch sortiert. Nutze die Suchfunktion oder klicke auf einen Buchstaben, um direkt zum gewünschten Begriff zu springen.

80+ Fachbegriffe 6 Kapitel Alphabetisch A–Z
🔍
🔎

Kein Begriff gefunden. Versuche einen anderen Suchbegriff.

A

Abzug (Digestorium)
Belüfteter Arbeitsbereich im Labor mit Glasscheibe, der giftige Dämpfe und Gase absaugt. Schützt vor dem Einatmen gefährlicher Substanzen.
→ Kapitel 1
Aggregatzustand
Zustandsform eines Stoffes: fest, flüssig oder gasförmig. Der Aggregatzustand hängt von der Temperatur und dem Druck ab und wird durch die Bewegung der Teilchen bestimmt.
→ Kapitel 2
Aktivierungsenergie
Die Mindestenergie, die aufgebracht werden muss, damit eine chemische Reaktion starten kann. Selbst bei exothermen Reaktionen ist ein anfänglicher Energiestoss nötig.
→ Kapitel 3
Atom
Kleinster Baustein eines chemischen Elements, der dessen Eigenschaften trägt. Atome bestehen aus Protonen, Neutronen und Elektronen.
→ Kapitel 2

B

Base (Lauge)
Stoff, der in Wasser gelöst OH⁻-Ionen (Hydroxidionen) abgibt. Basen haben einen pH-Wert grösser als 7, fühlen sich seifig an und färben Indikatorpapier blau.
→ Kapitel 5
Branddreieck (Verbrennungsdreieck)
Modell, das die drei Voraussetzungen für eine Verbrennung darstellt: brennbarer Stoff, Sauerstoff und Zündtemperatur (Aktivierungsenergie). Fehlt ein Faktor, kann kein Feuer entstehen.
→ Kapitel 4
Brennstoff
Stoff, der durch Verbrennung Energie in Form von Wärme und Licht freisetzt. Beispiele: Holz, Erdgas, Kohle, Benzin.
→ Kapitel 4
Bunsenbrenner
Laborgerät zum Erhitzen von Stoffen. Er verbrennt Gas und erzeugt je nach Luftzufuhr eine leuchtende (gelbe) oder nicht leuchtende (blaue) Flamme.
→ Kapitel 1

C

Chemische Reaktion
Vorgang, bei dem aus Ausgangsstoffen (Edukten) neue Stoffe (Produkte) mit neuen Eigenschaften entstehen. Die Teilchen ordnen sich dabei um.
→ Kapitel 3
CO₂ (Kohlenstoffdioxid)
Farbloses, geruchloses Gas, das bei Verbrennungen und der Zellatmung entsteht. Es ist ein Treibhausgas und spielt eine zentrale Rolle im Kohlenstoffkreislauf.
→ Kapitel 6

D

Destillation
Trennverfahren, bei dem ein flüssiges Gemisch erhitzt wird. Die Flüssigkeit mit dem tieferen Siedepunkt verdampft zuerst und wird anschliessend wieder kondensiert.
→ Kapitel 2
Dichte
Stoffeigenschaft, die angibt, wie viel Masse ein bestimmtes Volumen eines Stoffes hat (Masse pro Volumen, g/cm³). Jeder Reinstoff hat eine charakteristische Dichte.
→ Kapitel 2
Düngemittel
Stoffe (oft Salze), die Pflanzen wichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium liefern. Übermässiger Einsatz kann Gewässer belasten (Eutrophierung).
→ Kapitel 6

E

Edukt (Ausgangsstoff)
Stoff, der vor einer chemischen Reaktion vorhanden ist und umgewandelt wird. Edukte stehen in einer Reaktionsgleichung auf der linken Seite.
→ Kapitel 3
Element
Reinstoff, der mit chemischen Methoden nicht weiter zerlegt werden kann. Alle Atome eines Elements besitzen die gleiche Anzahl Protonen. Beispiele: Sauerstoff (O), Eisen (Fe), Kohlenstoff (C).
→ Kapitel 2
Emulsion
Heterogenes Gemisch aus zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten, z. B. Öl und Wasser. Ein Emulgator (z. B. Spülmittel) kann die Mischung stabilisieren.
→ Kapitel 2
Endotherme Reaktion
Chemische Reaktion, bei der Energie aus der Umgebung aufgenommen wird. Die Umgebung kühlt sich ab. Im Energiediagramm liegen die Produkte höher als die Edukte.
→ Kapitel 3
Energiediagramm
Grafische Darstellung des Energieverlaufs einer chemischen Reaktion. Zeigt die Energie der Edukte, der Produkte und die Aktivierungsenergie.
→ Kapitel 3
Erz
Natürlich vorkommendes Gestein, das Metalle in gebundener Form (als Verbindung) enthält. Durch Verhüttung (Reduktion) werden die Metalle gewonnen.
→ Kapitel 6
Exotherme Reaktion
Chemische Reaktion, bei der Energie (meist als Wärme) an die Umgebung abgegeben wird. Im Energiediagramm liegen die Produkte tiefer als die Edukte.
→ Kapitel 3
Explosion
Extrem schnelle Verbrennung mit schlagartiger Ausdehnung von Gasen und einer Druckwelle. Tritt auf, wenn brennbare Gase oder Stäube mit Luft vermischt und entzündet werden.
→ Kapitel 4

F

Feuerlöscher
Gerät zur Brandbekämpfung. Verschiedene Typen (Wasser, Schaum, Pulver, CO₂) eignen sich für unterschiedliche Brandklassen.
→ Kapitel 4
Filtration
Trennverfahren, bei dem ein Feststoff von einer Flüssigkeit getrennt wird, indem das Gemisch durch ein Filterpapier gegossen wird. Der Feststoff bleibt als Rückstand zurück.
→ Kapitel 2
Flammpunkt
Die niedrigste Temperatur, bei der ein Stoff genügend Dämpfe abgibt, um bei Kontakt mit einer Zuendquelle kurz zu entflammen.
→ Kapitel 4
Fossile Brennstoffe
Energieträger, die über Millionen von Jahren aus abgestorbenen Lebewesen entstanden sind: Erdöl, Erdgas und Kohle. Ihre Verbrennung setzt CO₂ frei und verstärkt den Treibhauseffekt.
→ Kapitel 6

G

Gemisch
Kombination aus zwei oder mehr Reinstoffen, die nicht chemisch verbunden sind. Gemische können homogen (gleichmässig verteilt, z. B. Salzwasser) oder heterogen (ungleichmässig, z. B. Granit) sein.
→ Kapitel 2
GHS-Gefahrensymbole
International einheitliche Piktogramme (rote Rauten mit schwarzem Symbol), die auf Gefahrstoffen angebracht sind und über deren Risiken informieren (z. B. ätzend, entzündlich, giftig).
→ Kapitel 1
Glimmspanprobe
Nachweisreaktion für Sauerstoff (O₂). Ein glimmender Holzspan wird in das Gas gehalten – flammt er auf, ist Sauerstoff vorhanden.
→ Kapitel 3

H

Heterogenes Gemisch
Gemisch, bei dem man die einzelnen Bestandteile mit blossem Auge oder unter dem Mikroskop unterscheiden kann. Beispiele: Sand-Salz-Gemisch, Milch, Granit.
→ Kapitel 2
Homogenes Gemisch
Gemisch, bei dem die Bestandteile gleichmässig verteilt sind und nicht unterschieden werden können. Beispiele: Salzwasser, Luft, Legierungen.
→ Kapitel 2

I

Indikator
Stoff, der durch Farbwechsel anzeigt, ob eine Lösung sauer, neutral oder basisch ist. Beispiele: Lackmus (rot/blau), Universalindikator (Regenbogenskala), Rotkohlsaft.
→ Kapitel 5

K

Kalkwasserprobe
Nachweisreaktion für Kohlenstoffdioxid (CO₂). Leitet man CO₂ in Kalkwasser (Calciumhydroxid-Lösung), wird es milchig-trueb durch Bildung von Calciumcarbonat (Kalk).
→ Kapitel 3
Katalysator
Stoff, der eine chemische Reaktion beschleunigt, indem er die Aktivierungsenergie senkt. Der Katalysator wird dabei nicht verbraucht und liegt nach der Reaktion unverändert vor.
→ Kapitel 3
Knallgasprobe
Nachweisreaktion für Wasserstoff (H₂). Ein Reagenzglas mit dem Gas wird an eine Flamme gehalten – ein leises «Plopp» zeigt reinen Wasserstoff, ein lauter Knall ein Knallgasgemisch (H₂ + O₂) an.
→ Kapitel 3
Kohlenstoffkreislauf
Natürlicher Kreislauf, in dem Kohlenstoff zwischen Atmosphäre, Biosphäre, Hydrosphäre und Geosphäre ausgetauscht wird. Fotosynthese, Zellatmung, Verbrennung und Verwitterung sind Teil dieses Kreislaufs.
→ Kapitel 6
Kondensation
Phasenübergang von gasförmig zu flüssig. Die Teilchen verlangsamen sich und gehen in den flüssigen Zustand über. Beispiel: Wasserdampf wird zu Wassertropfen am Fenster.
→ Kapitel 2
Korrosion
Langsame Zerstörung eines Metalls durch chemische Reaktion mit Stoffen aus der Umgebung (z. B. Sauerstoff, Wasser, Säuren). Rost (Eisenoxid) ist die bekannteste Form der Korrosion.
→ Kapitel 4

L

Laborregeln
Verbindliche Verhaltensregeln für sicheres Arbeiten im Chemielabor: Schutzbrille tragen, nicht essen oder trinken, lange Haare zusammenbinden, Anleitungen genau befolgen.
→ Kapitel 1
Legierung
Homogenes Gemisch aus zwei oder mehr Metallen (oder einem Metall mit einem Nichtmetall). Beispiele: Bronze (Kupfer + Zinn), Stahl (Eisen + Kohlenstoff), Messing (Kupfer + Zink).
→ Kapitel 2
Lösung
Homogenes Gemisch aus einem Lösungsmittel (z. B. Wasser) und einem gelösten Stoff (z. B. Salz). Die gelösten Teilchen sind gleichmässig verteilt und unsichtbar.
→ Kapitel 2
Löslichkeit
Stoffeigenschaft, die angibt, wie viel eines Stoffes sich in einem bestimmten Volumen Lösungsmittel bei einer bestimmten Temperatur lösen kann.
→ Kapitel 2

M

Massenerhaltung (Gesetz der)
Bei jeder chemischen Reaktion bleibt die Gesamtmasse erhalten. Die Masse der Edukte ist gleich der Masse der Produkte. Atome werden nur umgruppiert, nicht erzeugt oder vernichtet.
→ Kapitel 3
Metall
Stoffklasse mit typischen Eigenschaften: elektrische Leitfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit, Glänz, Verformbarkeit (Duktilität). Beispiele: Eisen, Kupfer, Gold, Aluminium.
→ Kapitel 2
Molekül
Teilchen, das aus zwei oder mehr Atomen besteht, die fest miteinander verbunden sind. Beispiele: H₂O (Wasser), O₂ (Sauerstoff), CO₂ (Kohlenstoffdioxid).
→ Kapitel 2

N

Nachhaltigkeit
Prinzip, natürliche Ressourcen so zu nutzen, dass sie auch zukünftigen Generationen zur Verfügung stehen. Umfasst ökologische, ökonomische und soziale Aspekte.
→ Kapitel 6
Nachweisreaktion
Spezifische chemische Reaktion, mit der ein bestimmter Stoff identifiziert werden kann. Beispiele: Glimmspanprobe (O₂), Knallgasprobe (H₂), Kalkwasserprobe (CO₂), Wassernachweis mit Kupfersulfat.
→ Kapitel 3
Natronlauge (NaOH)
Starke Base (Natriumhydroxid-Lösung). Sie ist ätzend und wird in der Industrie z. B. zur Seifenherstellung und in der Papierindustrie verwendet.
→ Kapitel 5
Neutralisation
Reaktion einer Säure mit einer Base, bei der Salz und Wasser entstehen. Die sauren H⁺-Ionen und die basischen OH⁻-Ionen verbinden sich zu Wasser (H₂O). Der pH-Wert nähert sich 7.
→ Kapitel 5

O

Oxidation
Chemische Reaktion, bei der ein Stoff mit Sauerstoff reagiert. Dabei entsteht ein Oxid. Verbrennung ist eine schnelle, Korrosion eine langsame Oxidation.
→ Kapitel 4
Oxid
Chemische Verbindung eines Elements mit Sauerstoff. Beispiele: Eisenoxid (Rost, Fe₂O₃), Kohlenstoffdioxid (CO₂), Wasser (H₂O, Wasserstoffoxid).
→ Kapitel 4

P

pH-Wert
Masszahl für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. Die Skala reicht von 0 (stark sauer) über 7 (neutral) bis 14 (stark basisch).
→ Kapitel 5
Physikalischer Vorgang
Änderung, bei der keine neuen Stoffe entstehen. Nur Zustand, Form oder Verteilung des Stoffes ändern sich. Beispiele: Schmelzen, Verdunsten, Zerkleinern, Mischen.
→ Kapitel 3
Produkt
Stoff, der bei einer chemischen Reaktion neu entsteht. Produkte stehen in einer Reaktionsgleichung auf der rechten Seite (nach dem Pfeil).
→ Kapitel 3

R

Reaktionsgleichung (Wortgleichung)
Darstellung einer chemischen Reaktion mit Worten oder Formeln. Links stehen die Edukte, ein Pfeil zeigt die Reaktionsrichtung, rechts stehen die Produkte. Beispiel: Eisen + Schwefel → Eisensulfid.
→ Kapitel 3
Recycling
Verfahren zur Wiederverwertung von Abfallstoffen. Materialien wie Glas, Papier, Metall und Kunststoff werden gesammelt, aufbereitet und zu neuen Produkten verarbeitet.
→ Kapitel 6
Reduktion
Chemische Reaktion, bei der einem Stoff Sauerstoff entzogen wird. Die Reduktion ist das Gegenteil der Oxidation. Beide laufen immer gleichzeitig ab (Redoxreaktion).
→ Kapitel 4
Redoxreaktion
Chemische Reaktion, bei der gleichzeitig eine Oxidation und eine Reduktion stattfindet. Ein Stoff gibt Sauerstoff ab (wird reduziert), ein anderer nimmt ihn auf (wird oxidiert).
→ Kapitel 4
Reinstoff
Stoff, der nur aus einer einzigen Teilchensorte besteht und bei einer bestimmten Temperatur schmilzt/siedet. Man unterscheidet Elemente (z. B. Gold) und Verbindungen (z. B. Wasser).
→ Kapitel 2
Rohstoff
Natürlich vorkommender Stoff, der als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Produkten genutzt wird. Man unterscheidet nachwachsende (Holz) und nicht nachwachsende (Erdöl) Rohstoffe.
→ Kapitel 6
Rost
Braunes, bröckeliges Eisenoxid (Fe₂O₃), das entsteht, wenn Eisen mit Sauerstoff und Wasser reagiert. Rost schwächtdie Struktur des Metalls. Rostschutz: Lackieren, Verzinken, Verchromen.
→ Kapitel 4

S

Säure
Stoff, der in Wasser gelöst H⁺-Ionen (Wasserstoffionen) abgibt. Säuren haben einen pH-Wert kleiner als 7 und schmecken sauer. Beispiele: Salzsäure (HCl), Essigsäure, Zitronensäure.
→ Kapitel 5
Salz
Ionenverbindung, die aus positiven Metallionen und negativen Säurerestionsteilchen besteht. Salze entstehen z. B. bei der Neutralisation. Beispiel: Kochsalz (NaCl), Calciumcarbonat (CaCO₃).
→ Kapitel 5
Salzsäure (HCl)
Starke Säure, die in Wasser vollständig in H⁺- und Cl⁻-Ionen zerfällt. Sie ist ätzend und wird in der Industrie, z. B. zur Metallreinigung, eingesetzt. Unser Magen enthält verdünnte Salzsäure.
→ Kapitel 5
Schmelzpunkt
Temperatur, bei der ein Feststoff in den flüssigen Zustand übergeht. Der Schmelzpunkt ist eine charakteristische Stoffeigenschaft und dient zur Identifikation von Stoffen.
→ Kapitel 2
Schutzbrille
Persönliche Schutzausrüstung, die die Augen vor Spritzern, Splittern und Dämpfen schützt. Muss bei jedem Experiment im Labor getragen werden.
→ Kapitel 1
Schwefelsäure (H₂SO₄)
Starke, stark ätzende Säure. Die konzentrierte Form ist ölig und zieht Wasser an (hygroskopisch). Sie ist eine der wichtigsten Industriechemikalien weltweit.
→ Kapitel 5
Sedimentieren
Trennverfahren, bei dem schwere Feststoffteilchen in einer Flüssigkeit durch die Schwerkraft zu Boden sinken. Oft wird danach dekantiert (die Flüssigkeit vorsichtig abgegossen).
→ Kapitel 2
Siedepunkt
Temperatur, bei der eine Flüssigkeit in den gasförmigen Zustand übergeht (kocht). Jeder Reinstoff hat einen charakteristischen Siedepunkt. Wasser siedet bei 100 °C (auf Meereshöhe).
→ Kapitel 2
Stoffeigenschaft
Merkmal, das einen Stoff kennzeichnet und von anderen unterscheidet. Man unterscheidet messbare Eigenschaften (Dichte, Schmelzpunkt, Siedepunkt) und wahrnehmbare (Farbe, Geruch, Geschmack).
→ Kapitel 2
Sublimation
Direkter Phasenübergang von fest zu gasförmig, ohne den flüssigen Zustand zu durchlaufen. Beispiel: Trockeneis (festes CO₂) sublimiert bei Raumtemperatur.
→ Kapitel 2
Suspension
Heterogenes Gemisch aus einer Flüssigkeit und einem darin fein verteilten, ungelösten Feststoff. Beispiele: Schlamm (Wasser + Erde), Orangensaft mit Fruchtfleisch.
→ Kapitel 2

T

Teilchenmodell
Modell, das alle Stoffe als aus winzigen Teilchen bestehend beschreibt. Die Teilchen sind in ständiger Bewegung, zwischen ihnen ist leerer Raum. Das Modell erklärt Aggregatzustände und Diffusion.
→ Kapitel 2
Treibhauseffekt
Treibhausgase (z. B. CO₂, Methan) in der Atmosphäre halten Wärmestrahlung zurück. Der natürliche Treibhauseffekt macht die Erde bewohnbar; der verstärkte (menschengemachte) führt zur Erderwärmung.
→ Kapitel 6
Trennverfahren
Methode, mit der die Bestandteile eines Gemisches voneinander getrennt werden. Die Wahl des Verfahrens richtet sich nach den unterschiedlichen Stoffeigenschaften der Bestandteile.
→ Kapitel 2

U

Universalindikator
Indikator, der über eine Farbskala (rot–gelb–grün–blau–violett) den ungefähren pH-Wert einer Lösung anzeigt. Erhältlich als Flüssigkeit oder als Teststreifen (pH-Papier).
→ Kapitel 5

V

Verbindung
Reinstoff, der aus zwei oder mehr verschiedenen Elementen besteht, die chemisch miteinander verbunden sind. Verbindungen können durch chemische Reaktionen zerlegt werden. Beispiel: Wasser (H₂O).
→ Kapitel 2
Verbrennung
Schnelle Oxidation mit Flammenerscheinung. Ein brennbarer Stoff reagiert mit Sauerstoff unter Abgabe von Wärme und Licht. Es entstehen Oxide (z. B. CO₂ und H₂O).
→ Kapitel 4
Verdampfen
Phasenübergang von flüssig zu gasförmig. Beim Verdunsten geschieht dies an der Oberfläche bei beliebiger Temperatur, beim Sieden im gesamten Flüssigkeitsvolumen am Siedepunkt.
→ Kapitel 2
Verdunstung (Eindampfen)
Trennverfahren, bei dem das Lösungsmittel durch Erwärmung verdampft und der gelöste Stoff als Rückstand zurückbleibt. Beispiel: Salzgewinnung aus Meerwasser.
→ Kapitel 2
Verzinken
Methode zum Rostschutz, bei der Eisen oder Stahl mit einer dünnen Zinkschicht überzogen wird. Zink schützt das Eisen vor Korrosion, da es selbst bevorzugt mit Sauerstoff reagiert.
→ Kapitel 4

W

Wasser (H₂O)
Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff. Universelles Lösungsmittel, unverzichtbar für Lebewesen. Besondere Eigenschaften: Dichteanomalie (grösste Dichte bei 4 °C), hohe Wärmekapazität.
→ Kapitel 6
Wasserkreislauf
Natürlicher Kreislauf, in dem Wasser durch Verdunstung, Kondensation, Niederschlag und Abfluss ständig zwischen Atmosphäre, Oberfläche und Untergrund zirkuliert.
→ Kapitel 6
Wassernachweis
Nachweisreaktion für Wasser (H₂O). Weisses, wasserfreies Kupfersulfat färbt sich bei Kontakt mit Wasser blau. Alternativ zeigt Cobaltchloridpapier einen Farbwechsel von blau zu rosa.
→ Kapitel 3
Wortgleichung
Vereinfachte Darstellung einer chemischen Reaktion, bei der die Namen der Stoffe anstelle von Formeln verwendet werden. Beispiel: Kohlenstoff + Sauerstoff → Kohlenstoffdioxid.
→ Kapitel 3

Z

Zündtemperatur
Die Mindesttemperatur, auf die ein Stoff erhitzt werden muss, damit er sich von selbst entzündet (ohne externe Flamme). Jeder brennbare Stoff hat eine spezifische Zündtemperatur.
→ Kapitel 4
Zusammensetzung der Luft
Luft ist ein homogenes Gasgemisch: ca. 78 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff, 0,9 % Argon, 0,04 % CO₂ und Spuren anderer Gase. Der CO₂-Anteil steigt durch menschliche Aktivitäten.
→ Kapitel 6
Re:aktiv – Lehrmittel Chemie 8. Klasse Sekundarschule Basel-Landschaft | Lehrplan 21 BL